FAQ – Häufig gestellte Fragen

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Themenbereich Fußbodenheizung

Häufig gestellte Fragen rund um Fußbodenheizung und Flächenheizungen – für Sie beantwortet von unseren Experten.

KANN ICH EINE FUSSBODENHEIZUNG IN EIGENREGIE AUFBAUEN?

Unsere Fußbodenheizungen sind typische Selbstbausysteme. Das heißt, sie eignen sich hervorragend zur Selbstmontage. Mit unserer Beratung und den von uns zur Verfügung gestellten Montageanleitunge, können Sie Ihre neue Fußbodenheizung ohne Hilfe alleine montieren. Natürlich sind wir immer für Sie da, wenn Sie Probleme mit der Montage haben und unterstützen Sie bei Ihrem Bauprojekt. Zögern Sie nicht uns anzurufen, wenn ein Problem auftreten sollte. Seit neustem bieten wir Ihnen den Fördetherm-Montageservice für Ihre Fußbodenheizung der Firma Höhne an. Wir vermitteln Ihnen geschulte, auf Fußbodenheizungen spezialisierte Verlegetrupps, die mit Rat und Tat bei Ihrem Bauprojekt zur Seite stehen.

Die Fußbodenheizung von Fördetherm gibt es in verschiedenen Systemen. Jedes System zeichnet sich durch seine besonderen Eigenschaften für spezielle Bauvorhaben aus. Das Noppenplattensystem und das Tackersystem eignen sich vor allem als Standardsystem für Neubauten. Das begehrte Trockenbausystem und auch das Dünnschichtsystem haben sich bei Sanierungen und Renovierungen gut durchgesetzt. Auf unserer Fußbodenheizungs-Infoseite finden Sie noch viele weitere Systeme, wie z.B. die Elektro-Flächenheizung, die Fußbodenheizung im Holzfasersystem , das extradünne Trockenbausystem TBS Neopor oder die Wandheizung. Auch für Hallen oder Gewerbeflächen bieten wir mit unserer Industrieflächenheizung die ideale Flächenheizung.

Sie können jede unserer Fußbodenheizungssysteme im Badezimmer verlegen. Viele Kunden möchten jedoch eine Flächenheizung im Bad nachrüsten. Dafür eignet sich zum Beispiel das unkomplizierte Noppenplattensystem oder das leichte Trockenbausystem für Altbauten. Wichtig ist, dass Sie die richtige Regelungstechnik verwendet. Für kleine Flächen wie das Badezimmer empfehlen wir den Einsatz einer RTL-Box zur Regelung der Fußbodenheizung.

Wenn Sie die Fußbodenheizung im Badezimmer nur zur Bodenerwärmung nutzen wollen und zusätzlich einen Heizkörper, zum Beispiel einen Handtuchwärmer, einbauen möchten, können Sie auf die extraschlanke Elektro-Flächenheizung oder auf die preiswertere Fußbodenheizung im Dünnbettsystem mit Warmwasserbetrieb zurückgreifen. Diese Systeme sind zwar keine vollwertigen Heizungen, eignen sich jedoch ideal für die Nachrüstung kleiner Räume.

Generell unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Aufbaumöglichkeiten: Dem Aufbau mit Nassestrich und dem Aufbau mit Trockenestrich. Die Fußbodenheizung mit Nassestrich als Lastverteilschicht ist prinzipiell etwas günstiger – dafür ist die Fußbodenheizung mit Trockenestrichelementen als Lastverteilschicht sehr viel leichter. Wenn man nur sehr wenig Platz für eine Fußbodenheizung hat, kann man auf extradünne Lastverteilschichten zurückgreifen, mit denen man eine sehr niedrige Aufbauhöhe realisieren kann.
Fußbodenheizung mit Nassestrich:

Fußbodenheizung im Tackersystem
Fußbodenheizung im Noppenplattensystem
Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem
Wandheizung in Nassbauweise
Fußbodenheizung mit Trockenestrich:

Fußbodenheizung im Trockenbausystem
Fußbodenheizung im Holzfasersystem
Fußbodenheizung im Trockenbausystem TBS Neopor
Wandheizung in Trockenbauweise
Eine besonders niedrige Aufbauhöhe können Sie mit unseren Sonderlösungen erreichen:

mit der Dünnschicht-Entkopplungsmatte
oder mit dem Trockenbau-Unterboden (nicht für Feuchträume geeignet).

Folgende Angaben sind wichtig, damit wir Ihnen ein aussagekräftiges Angebot erstellen können:
Welches System möchten Sie verwenden? (Wenn Sie noch unsicher sind – möchten Sie nasse oder trockene Bauweise verlegen?)
Wie viel Aufbauhöhe steht für die Fußbodenheizung zur Verfügung?
Welcher Bodenbelag ist geplant?
In wie vielen Räumen planen Sie eine FBH (mit m²-Angaben)?
Auf wie viele Etagen beläuft sich die FBH?
Welchen Wärmeerzeuger setzen Sie ein?
Sie können auch gerne unseren Anfragebogen für die Fußbodenheizung ausfüllen.

Wir empfehlen für unsere Fußbodenheizungen das preiswerte Kunststoffrohr Tempus-flex (für den Einsatz in Verbindung mit dem Trockenbausystem nicht geeignet) und das etwas teurere, aber hochwertigere, Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al. Das Heizrohr Tempus-al besteht aus einer Aluminiumschicht, eingeschlossen von zwei Kunststoffschichten, was das Rohr absolut sauerstoffundurchlässig macht.

Prinzipiell können Sie jeden Bodenbelag verwenden, den Sie möchten. Lediglich bei Teppichböden sollten Sie darauf achten, dass Sie Auslegware verwenden, die eigens für die Verlegung auf Fußbodenheizungen hergestellt wurden. Im Fachhandel finden Sie eine große Auswahl an Teppichböden mit entsprechender Kennzeichnung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, fragen Sie am besten den Fachhändler oder informieren sich beim Teppichhersteller. Lesen Sie dazu auch den Eintrag über Teppichböden auf Fußbodenheizungen im unserem Blog.

Sie können die Fußbodenheizung mit verschiedensten Reglern steuern – witterungsgeführt, manuell etc. Außerdem wird jeder Raum mit digitalen Fußbodenheizungsthermostaten ausgestattet. Durch den Einsatz eines Stellantriebes können Sie z.B. die Fußbodenheizung im Badezimmer auch vom Wohnzimmer aus steuern. Lesen Sie dazu unseren Blogeintrag zur Regelung der Fußbodenheizung. Dank modernster Technik können Sie mittlerweile Ihre Fußbodenheizung nicht nur per Fernbedienung, sondern sogar per Smartphone, Tablet oder PC steuern (z.B. mit RWE Smart Home).

Für Renovierungen, Sanierungen und den nachträglichen Einbau von Fußbodenheizungen empfehlen wir das Trockenbau- sowie das Dünnschichtsystem. Aufgrund der niedrigen Aufbauhöhe und des geringen Gewichtes sind diese Systeme ideal für Altbauten und Holzbalkendecken mit begrenzter Tragkraft. Haben Sie trotzdem noch Bedenken, nachträglich eine Fußbodenheizung einzubauen? Dann lesen Sie unseren Blog-Eintrag zu diesem Thema oder rufen uns an.

Ältere Fußbodenheizungen mit zu hohen Oberflächentemperaturen konnten dicke Füße und Krampfadern begünstigen – das ist heutzutage aber nicht mehr der Fall! Dank einer einheitlichen Obergrenze für die Oberflächenwärme von Fußbodenheizungen gehören Krampfadern aber der Vergangenheit an.

Fragen rund ums Tackersystem

Bei der Fußbodenheizung im Tackersystem, die sich vor allem für Neubauten eignet, ist eine flexible und variable Rohrverlegung möglich. Der Einbau erfolgt mit Nassestrich.

WELCHEN VERLEGEABSTAND MUSS ICH EINHALTEN?

Der Verlegeabstand des Heizrohrs ist durch die lose Verlegung auf der Dämmschicht prinzipiell frei wählbar. Je nach Wärmebedarf des Gebäudes sollten bei der Fußbodenheizung jedoch bestimmte Verlegabstände eingehalten werden, was durch das Verlegeraster vereinfacht wird. Das Verlegeraster erlaubt Verlegeabstände des Heizrohrs von 50mm und Vielfachen. Weitere Infos zur Verlegung der Fußbobenheizung im Tackersystem finden Sie hier.

Der Verlegeabstand des Heizrohrs ist durch die lose Verlegung auf der Dämmschicht prinzipiell frei wählbar. Je nach Wärmebedarf des Gebäudes sollten bei der Fußbodenheizung jedoch bestimmte Verlegabstände eingehalten werden, was durch das Verlegeraster vereinfacht wird. Das Verlegeraster erlaubt Verlegeabstände des Heizrohrs von 50mm und Vielfachen. Weitere Infos zur Verlegung der Fußbobenheizung im Tackersystem finden Sie hier.

Die benötigte Rohrlänge variiert je nach Verlegeabstand. Grundsätzlich geht man davon aus, dass bei einem Verlegeabstand von 10 cm pro m² Fußbodenheizung 9,5 Meter Rohr benötigt werden. Bei einem Verlegeabstand von 15 cm benötigt man nur ca. 6 m Rohr pro m² Fußbodenheizung. Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Die Tackerplatten werden mit dem in den Komplettangeboten enthaltenem Klebeband verklebt. Zusätzlich sind die Platten zum Schutz gegen Feuchtigkeit mit einer Folienüberlappung ausgestattet.

Nein. Die mitgelieferten Falt- und Dämmplatten der Fußbodenheizung im Tackersystem dienen bereits zur Wärme- und Trittschalldämmung. Nach dem Aufbringen des Nassestrichs als Lastverteilschicht muss keine zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung verlegt werden.

Je nach Verlegeabstand rechnet man pro m² Fußbodenheizung mit 15 bis 24 Tackernadeln (T2). Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Fragen rund ums Noppenplattensystem

Die Fußbodenheizung im Noppenplattensystem ist zweischichtig aufgebaut, die untere Schicht dient der Wärme- und Trittschalldämmung, die obere verfügt über eine Noppenkontur, die zur Heizrohraufnahme dient.

Welchen Verlegeabstand muss ich einhalten?

Aufgrund der vorgefertigten Noppenkontur beträgt der Verlegeabstand der Fußbodenheizung 80 mm und Vielfache. Weitere Infos zur Verlegung der Fußbobenheizung im Noppenplattensystem finden Sie hier.

Wie bei den anderen Flächenheizung kann die Fußbodenheizung im Noppenplattensystem wahlweise mit dem Kunststoffrohr Tempus-flex oder mit dem begehrten Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al ausgestattet werden. Das Rohr Tempus-al besteht aus einer Aluminiumschicht, eingeschlossen von zwei Kunststoffschichten, was das Rohr absolut sauerstoffundurchlässig macht.

Die benötigte Rohrlänge variiert je nach Verlegeabstand. Grundsätzlich geht man davon aus, dass bei einem Verlegeabstand von 8 cm pro m² Fußbodenheizung 11 Meter Rohr benötigt werden. Bei einem Verlegeabstand von 16 cm benötigt man nur ca. 5,5 m Rohr pro m² Fußbodenheizung. Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Die Noppenplatte von Fördetherm gibt es in zwei Stärken. Die Noppenplatte NP 11 hat eine Gesamthöhe von 30 mm, die NP 30-2 misst 52 mm.

Die Noppenplatten verfügen über eine zweiseitige Folienüberlappung, durch die zwei Platten exakt miteinander verbunden werden können.

In einem normal gedämmten Haus benötigen Sie keine zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung, da die Noppenplatte von Fördetherm über eine Wärmedämmschicht verfügt. Möchten Sie das Noppenplattensystem jedoch in einem Anbau verlegen, empfehlen wir Ihnen, eine zusätzliche Wärmedämmung (z.B. die 30 mm starke EPS-Dämmrolle) zu verlegen.

Die Fußbodenheizung im Noppenplattensystem wird in Nassbauweise verlegt, d.h. dass über den Fußbodenheizungsaufbau Nassestrich als Lastverteilschicht eingebracht werden muss.

Fragen rund ums Trockenbausystem

Die Fußbodenheizung im Trockenbausystem ist die ideale Flächenheizung für Altbausanierungen, wenn nur geringe Aufbauhöhen möglich sind und die Decken weniger Gewicht tragen als in Neubauten.

Welchen Verlegeabstand muss ich einhalten?

Die vorgefertigten Trockenbauelemente ermöglichen Verlegeabstände von 12,5 cm und Vielfachem. Weitere Infos zur Verlegung der Fußbobenheizung im Trockenbausystem finden Sie hier.

Die Fußbodenheizung im Trockenbausystem sollte nur in Verbindung mit dem Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al verwendet werden. Das Tempus-al besteht aus zwei Kunstoff- und einer Aluminiumschicht, wodurch es absolut sauerstoffdicht ist.

Die benötigte Rohrlänge variiert je nach Verlegeabstand. Grundsätzlich geht man davon aus, dass bei einem Verlegeabstand von 12,5 cm pro m² Fußbodenheizung 8 Meter Rohr benötigt werden. Bei einem Verlegeabstand von 25 cm benötigt man nur ca. 4 m Rohr pro m² Fußbodenheizung. Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Mit einer Aufbauhöhe von lediglich 55 mm (zzgl. Bodenbelag) ist das Trockenbausystem unsere schlankeste Fußbodenheizung und vor allem für Altbausanierungen geeignet.

Nein. Durch die Lastverteilschichten aus Trockenestrich und den mit Wärme- und Trittschalldämmung ausgerüsteten Trockenbauelementen benötigen Sie keine zusätzliche Dämmung mehr.

Die Anzahl der benötigten Wärmeleitlamellen variiert je nach Verlegeabstand. Bei einem Verlegeabstand von 12,5 cm werden etwa 6,8 m Wärmeleitlamellen pro m² Fußbodenheizung benötigt. Bei einem Verlegeabstand von 25 cm nur noch 3,4 m Wärmeleitlamellen. Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Die Fußbodenheizung im Trockenbausystem wird in Trockenbauweise verlegt, d.h. dass über den Fußbodenheizungsaufbau nicht wie üblich Nassestrich, sondern Trockenestrich als Lastverteilschicht eingebracht wird. Die Lastverteilungsplatte bei der Fußboden-heizung sollte aus 2 Schichten Trockenestrich à 12,5mm bestehen. Dadurch ist die Gesamtaufbauhöhe von 55mm realisierbar. Wir empfehlen den Trockenestrich von Fermacell.

Fragen rund ums Dünnschichtsystem

Die Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem ist hervorragend geeignet für Altbausanierung, wenn nur geringe Aufbauhöhen möglich sind oder wenn der bestehende Estrich nicht entfernt werden kann oder soll, da diese Flächenheizung auf vorhanden Rohfußböden, Estrichen und Fliesenbelägen eingebaut werden kann.

Aus welchen Komponenten besteht die Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem?

Die Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem besteht aus einer Grundierungsschicht, der Folien-Noppenplatte, dem Heizrohr sowie einer Ausgleichsschicht aus Fließspachtel.

Der Verlegeabstand der Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem beträgt 50 mm und Vielfache. Weitere Infos zur Verlegung der Fußbobenheizung im Dünnschichtsystem finden Sie hier.

Wie bei den anderen Flächenheizung kann die Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem wahlweise mit dem Kunststoffrohr Tempus-flex oder mit dem begehrten Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al ausgestattet werden. Das Rohr Tempus-al besteht aus einer Aluminiumschicht, eingeschlossen von zwei Kunststoffschichten, was das Rohr absolut sauerstoffundurchlässig macht.

Die benötigte Rohrlänge variiert je nach Verlegeabstand (VA). Grundsätzlich geht man davon aus, dass bei einem VA von 10cm pro m² Fußbodenheizung 9,5 Meter Heizrohr Tempus-al benötigt werden. Bei einem VA von 15 cm benötigt man nur ca. 6 m Rohr pro m² Fußbodenheizung, bei einem VA von 20 cm dementsprechend 4,6 m Rohr/m². Weitere Infos zur Planung und Kalkulation der Fußbodenheizung finden Sie hier.

Die Folien-Noppenplatte FN 10 der Fußbodenheizung hat eine Höhe von 14 mm und muss mit 4 mm Vergussmasse überdeckt werden. Dadurch ist eine Aufbauhöhe von 18 mm zu erreichen. Bei der Folien-Noppenplatte FN 14-16, mit einer Höhe von 18 mm, wird eine Aufbauhöhe von insgesamt 22 mm erreicht.

Die Folien-Noppenplatten des Dünnschichtsystems werden auf den mit Kleber versehenen Boden angedrückt und nach dem Druckknopfprinzip miteinander verbunden.

Als Haftbrücke für die Folien-Noppenplatte wird eine wasserverdünnbare Haft- und Grundierungssuspension Sopro verwendet (Verarbeitung 1:1). Die Grundierung ist einsetzbar auf saugfähigen und nicht saugfähigen Untergründen wie Estrichen, Rohbetondecken, Natur- und Kunststein, keramischen Fliesen und Platten – ausgenommen sind Magnesia- Industrie- und Stein-holzestriche. Der Fließspachtel Sopro dient dem Erstellen der Ausgleichschicht im Verbund auf Beton, Zementestrichen etc. Der Fließspachtel für die Fußbodenheizung im Dünnschichtsystem ist in Schichtdicken von 5 – 40 mm verwendbar.

Fragen rund ums Dünnbettsystem

Mit ihrer Aufbauhöhe von 13 mm wird die Warmwasser-Dünnbettheizung von Fördetherm hauptsächlich bei der Renovierung eingesetzt, wenn nur geringe Aufbauhöhen möglich sind. So lassen sich einzelne Räume schnell und bequem mit einer Fußbodenheizung nachrüsten.

Aus welchen Komponenten besteht die Fußbodenheizung im Dünnbettsystem?

Das Dünnbettsystem-Komplettpaket besteht aus der selbstklebenden Warmwasser-Dünnschichtmatte DS GM 8 (inkl. 8 mm starkem Heizrohr), Randdämmstreifen, Fließspachtelmasse und der benötigten Verteiler- und Regelungstechnik.

Wir empfehlen das Dünnbettsystem für Renovierungsvorhaben auf kleinen Flächen – zum Beispiel zur Nachrüstung einer Fußbodenheizung im Badezimmer.

Der Verlegeabstand beim Dünnbettsystem mit Heizmatte DS GM 8 beträgt 120 mm. Weitere Infos zur Verlegung finden Sie hier.

Das zu verwendende Heizrohr (Ø 8 mm) ist bereits auf der selbsthaftenden Heizmatte fixiert.

Es gibt drei verschiedene Mattenlängen – 2,9 m (für 1,0m²), 4,9 m (für 2,0m²) sowie 5,9 m (für 2,5m² Verlegefläche). Je nach Raumgröße brauchen Sie eine unterschiedliche Anzahl an Matten. Genauere Infos entnehmen Sie bitte der Kalkulationsgrundlage für das Dünnbettsystem.

Die maximale Heizkreislänge beträgt bei der Fußbodenheizung im Dünnbettsystem 13 m.

Die Fußbodenheizung im Dünnbettsystem hat eine Aufbauhöhe von 13 mm.

Nein, das Dünnbettsystem wird mit dem harten, glatten Boden verklebt. Vom Einsatz einer Wärme- und Trittschalldämmung wird abgeraten, da die Heizmatte sonst zerbrechen könnte.

Sie haben bei der Wahl des Oberbodenbelags freie Auswahl – das Dünnbettsystem verträgt sich mit PVC-Boden, Kork, Teppich, Linoleum, Laminat, Parkett, Fliesen uvm.

Fragen rund ums Bio-Holzfasersystem

Die Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem ist die ideale Flächenheizung mit einem ökologischen und modernen Dämmstoff. Der Rohstoff Holz ist baubiologisch unbedenklich und von unabhängigen Instituten auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft worden.

Bio Holzfaser? Was ist das?

Die Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem ist ähnlich wie das Trockenbausystem aufgebaut und für Flächen mit geringer Tragkraft oder für Altbauten, wenn nur eine geringe Aufbauhöhe möglich ist, geeignet. Statt Nassestrich wird Trockenestrich als Lastverteilschicht aufgebracht. Dadurch kann die Fußbodenheizung sofort in Betrieb genommen werden, da es keine Aushärtzeit gibt. Zusätzlich ist das Holzfasersystem baubiologisch unbedenklich und mit dem natureplus-Qualitätszeichen, das für ökologische und moderne Dämmstoffe steht, ausgezeichnet.

Die Grundelemente der Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem sind aus unbehandeltem Tannen- und Fichtenholz aus dem Schwarzwald und mit 4% PUR-Harz als Zusatzstoff (Bindemittel) hergestellt. Alle Grundplatten sind baubiologisch unbedenklich, guteüberwacht und tragen das natureplus-Qualitätszeichen.

Das Bio-Holzfasersytem wird, wie auch das verwandte Trockenbausystem, wegen der geringen Aufbauhöhe von 18 bis 25 mm vor allem bei Altbaurenovierungen und auf Holzbalkendecken, die nur eine geringe Tragkraft vorweisen, eingesetzt.

Zur Verlegung der Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem benötigen Sie Randdämmstreifen, Rahmenhölzer, die verschiedenen Systemkomponenten und Umlenkplatten (die Wärmeleitlamellen sind bereits auf den Systemkomponenten befestigt), Zuleitungselemente, speziellen Estrich als Ausgleichsschüttung, Wärmeleitabdeckbleche zur besseren Wärmequerverteilung, PE-Folie als Gleitschicht, Trockenestrichplatten (z.B. von Fermacell) als Lastverteilschicht, sowie die gängige Anschluss- und Regelungstechnik von Fördetherm.

Die vorgefertigten Holzfaserelemente inkl. Wärmeleitlamellen ermöglichen Verlegeabstände von 12,5 cm oder 25 cm. Weitere Infos zur Verlegung finden Sie hier.

Die Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem sollte mit dem Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus al, das eine besondere Zulassung für Trinkwasser vorweist, oder dem etwas günstigeren Heizrohr Tempus-al light verwendet werden. Beide Rohre sind zu 100% sauerstoffdicht.

Die benötigte Rohrlänge variiert je nach Verlegeabstand. Grundsätzlich geht man davon aus, dass bei einem Verlegeabstand von 12,5 cm pro m² Fußbodenheizung 8 Meter Rohr benötigt werden. Bei einem Verlegeabstand von 25 cm benötigt man nur ca. 4 m Rohr pro m² Fußbodenheizung. Weitere Hinweise zur Planung und Kalkulation des Bio-Holzfasersystems finden Sie hier.

Die maximale Heizkreislänge der Fußbodenheizung im Bio-Holzfasersystem (inkl. Anbindeleitung) beträgt 12 m.

Die Aufbauhöhe beträgt 18 bis 25 mm (zzgl. Oberbodenbelag).

Nein. Durch die Lastverteilschicht aus Trockenestrich und den mit Wärme- und Trittschalldämmung ausgerüsteten Trockenbauelementen benötigen Sie keine zusätzliche Dämmung mehr.

Trotz des umfangreichen Angebots an Systemkomponenten lassen sich vereinzelte Fräsarbeiten vor Ort nicht vermeiden. Dafür werden eine Stich- oder Handkreissäge mit Absaugung sowie eine Oberfräse mit 20 mm Fräser benötigt.

Themenbereich Service

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Ja, da Ihre Zufriedenheit bei uns höchste Priorität hat, erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot der von Ihnen gewünschten Artikel. Kontaktieren Sie uns per E-Mail, Fax, Post oder rufen Sie uns an. Gerne können Sie auch die von uns bereitgestellten Angebotsanfrage-Formulare nutzen. Erkundigen Sie sich auch nach Rabatten oder besonderen Angeboten!

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Seit neustem bieten wir den Montageservice für Fußbodenheizungen von Fördetherm an. Wir vermitteln Ihnen geschulte, auf Fußbodenheizungen spezialisierte Verlegetrupps, die mit Rat und Tat bei Ihrem Bauprojekt zur Seite stehen.

Aufbauanleitungen, Planungsunterlagen und Informationsbroschüren finden Sie als pdf-Format auf unserer Homepage. Wir schicken Ihnen auch gerne die gewünschten Aufbauanleitungen per E-Mail oder Post zu. Bestellen Sie bei uns ein Produkt, wird die Aufbauanleitung natürlich mit dem gewünschten Artikel mitgeschickt.

Wir haben umfangreiche Systemmappen für die Fördetherm Fußbodenheizung sowie für einige andere Produkte. Laden Sie sich die Mappen bequem im pdf-Format herunter oder bestellen Sie Sie per E-Mail.

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