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Bei der Planung des Bodenaufbaus mit Noppenplattensystemen sind Schichtaufbau, verfügbare Aufbauhöhe, Estrichart/-dicke und die zu erwartende Belastung vor der Systemauswahl verbindlich zu klären.
Lassen Sie den Aufbau projektspezifisch bemessen (Rohrabstände, Estrichdicken, Nachweise); bei Bedarf unterstützen wir gern bei Planung und Auslegung.
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Die Noppenplatte von Fördetherm verfügt bereits über eine Wärmedämmschicht, deshalb benötigen Sie in einem normal gedämmten haus keine zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung. Wenn Sie die Fußbodenheizung jedoch in einem Anbau verlegen möchten, empfehlen wir eine zusätzliche Wärmedämmung (z.B. die 30 mm starke EPS-Dämmplatten) zu verlegen.
Als Feuchtigkeitssperre wird PE-Folie auf dem Unterboden verlegt.
Die Noppenplatten von Fördetherm sind zweischichtig aufgebaut. Die untere Dämmschicht aus Polystrolschaum dient der Wärme- und Trittschalldämmung, während die obere Schicht aus überlappender Polystrol-Folie mit Noppenkontur für die Heizrohraufnahme die Wärmedämmeigenschaft der Dämmschicht ergänzt. Die Noppenplatten gibt es in zwei Ausführungen:
Entlang der Wände, Säulen und Treppen wird der Randdämmstreifen verlegt, der zur Schalldämmung dient.
Das Heizrohr wird ganz schnell und einfach mit dem Fuß zwischen die Noppen gedrückt. Durch die speziell ausgeformten Noppen sind auch Diagonal-, Schnecken- und Mäanderverlegungen möglich. Sie können wahlweise das Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al, das eine besondere Zulassung für Trinkwasser vorweist, oder das etwas günstigere Kunststoffrohr Tempus-flex verwenden.
Das Heizrohr wird ganz schnell und einfach mit dem Fuß zwischen die Noppen gedrückt. Durch die speziell ausgeformten Noppen sind auch Diagonal-, Schnecken- und Mäanderverlegungen möglich. Sie können wahlweise das Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al, das eine besondere Zulassung für Trinkwasser vorweist, oder das etwas günstigere Kunststoffrohr Tempus-flex verwenden.
Als Lastverteilschicht wird Nassestrich auf der fertig verlegten Fußbodenheizung eingebracht.
Bei der Aufbauhöhe der Fußbodenheizung ist unbedingt darauf zu achten, dass der komplette Fußbodenaufbau der jeweiligen Geschossdicke in Estrichart und Estrichdicke sowie Bodenbelastungsart und –dicke rechtzeitig vor der endgültigen Festlegung des Fußbodenheizungssystems abgeklärt sind. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Planung.
Die folgenden Bodenaufbauten entsprechen den Mindestanforderungen der DIN EN 1264‑4 und zeigen typische Ausführungen in Abhängigkeit von Untergrund, Dämmung und Nutzung. Die drei dargestellten Fälle veranschaulichen praxisnahe Varianten des Noppenplattensystem Bodenaufbau; für jede Variante sind Wärmedurchlasswiderstand, Estrichdicke und Rand-/Fugenkonzept gesondert zu prüfen.
2 Bei einem Grundwasserspiegel ≤ 5 m sollte der Wärmedurchlasswiderstand erhöht werden.
3 Auslegungsaußentemperatur: -5°C > Td ≥ -15°C
Der Noppenplattensystem Bodenaufbau und die sich daraus ergebende Gesamthöhe ist maßgeblich von der gewählten Art und Dicke der Zusatzdämmung sowie von der gewählten Estrichart und deren Nenndicke abhängig.
Wir helfen Ihnen weiter – mit einem kostenlosen, persönlichen Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam die beste Lösung für Ihr Projekt finden.