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Noppenplattensystem Bodenaufbau

Fußbodenheizung im Noppenplattensystem – Bodenaufbau

Bei der Planung des Bodenaufbaus mit Noppenplattensystemen sind Schichtaufbau, verfügbare Aufbauhöhe, Estrichart/-dicke und die zu erwartende Belastung vor der Systemauswahl verbindlich zu klären.

Wesentliche Punkte beim Noppenplattensystem - Bodenaufbau

  • Aufbauhöhe & Systemtypen: Noppenplatten sind zweischichtig (untere Dämmschicht, obere Noppenfolie). Typische Varianten z. B. NP 11 (Gesamthöhe 30 mm, Bodendicke 11 mm) und NP 30‑2 (Gesamthöhe 52 mm, Bodendicke 30 mm). Die verfügbare Höhe entscheidet über Systemwahl und mögliche Bodenbeläge.
  • Dämmung & Feuchteschutz: In normal gedämmten Bestandsbauten reicht die integrierte Dämmschicht meist aus; bei Anbauten oder Verlegung auf Erdreich ist zusätzliche Dämmung (z. B. 30 mm EPS) notwendig. PE‑Folie als Sperrschicht beachten. Wichtig sind Wärmedurchlasswiderstand und Druckfestigkeit der Dämmung.
  • Rohr und Estrich: Übliche Rohrdimensionen 14/16/17 mm; Alternativen z. B. Metall‑Kunststoff‑Verbundrohr oder Kunststoffrohr. Rohre können vielfältig verlegt werden (Diagonal, Schnecke, Mäander). Als Lastverteilerschicht wird in der Regel nass eingebrach­ter Estrich (Ausführung nach DIN 18560) verwendet; Rohrüberdeckung und Estrichdicke sind nach Belastung und Heizleistung auszulegen.
  • Anschlussdetails & Koordination: Randdämmstreifen, Dehnfugen, Trittschalldämmung und Fugenkonzept sind zu planen. Koordination mit Statik, Estrichleger und Heizungsfachbetrieb sowie Einhaltung einschlägiger Normen ist Voraussetzung für eine dauerhafte Ausführung.


Lassen Sie den Aufbau projektspezifisch bemessen (Rohrabstände, Estrichdicken, Nachweise); bei Bedarf unterstützen wir gern bei Planung und Auslegung.

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Noppenplattensystem - Bodenaufbau (Schema)

Unterbodenkonstruktion, Zusatzdämmung falls erforderlich

Die Noppenplatte von Fördetherm verfügt bereits über eine Wärmedämmschicht, deshalb benötigen Sie in einem normal gedämmten haus keine zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung. Wenn Sie die Fußbodenheizung jedoch in einem Anbau verlegen möchten, empfehlen wir eine zusätzliche Wärmedämmung (z.B. die 30 mm starke EPS-Dämmplatten) zu verlegen.

Mauerwerk
Sperrschicht gegen Feuchtigkeit

Als Feuchtigkeitssperre wird PE-Folie auf dem Unterboden verlegt.

Noppenplatte

Die Noppenplatten von Fördetherm sind zweischichtig aufgebaut. Die untere Dämmschicht aus Polystrolschaum dient der Wärme- und Trittschalldämmung, während die obere Schicht aus überlappender Polystrol-Folie mit Noppenkontur für die Heizrohraufnahme die Wärmedämmeigenschaft der Dämmschicht ergänzt. Die Noppenplatten gibt es in zwei Ausführungen:

  • Noppenplatte NP 11: Gesamthöhe 30 mm, Bodendicke 11 mm
  • Noppenplatte NP 30-2: Gesamthöhe 52 mm, Bodendicke 30 mm
Randdämmstreifen mit Folienflansch

Entlang der Wände, Säulen und Treppen wird der Randdämmstreifen verlegt, der zur Schalldämmung dient.

Heizrohr, mögliche Dimensionen: 14, 16, 17 mm

Das Heizrohr wird ganz schnell und einfach mit dem Fuß zwischen die Noppen gedrückt. Durch die speziell ausgeformten Noppen sind auch Diagonal-, Schnecken- und Mäanderverlegungen möglich. Sie können wahlweise das Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al, das eine besondere Zulassung für Trinkwasser vorweist, oder das etwas günstigere Kunststoffrohr Tempus-flex verwenden.

Heizrohr, mögliche Dimensionen: 14, 16, 17 mm

Das Heizrohr wird ganz schnell und einfach mit dem Fuß zwischen die Noppen gedrückt. Durch die speziell ausgeformten Noppen sind auch Diagonal-, Schnecken- und Mäanderverlegungen möglich. Sie können wahlweise das Metall-Kunststoff-Verbundrohr Tempus-al, das eine besondere Zulassung für Trinkwasser vorweist, oder das etwas günstigere Kunststoffrohr Tempus-flex verwenden.

Heizestrich nach DIN 18560

Als Lastverteilschicht wird Nassestrich auf der fertig verlegten Fußbodenheizung eingebracht.

Oberbodenbelag

Bei der Aufbauhöhe der Fußbodenheizung ist unbedingt darauf zu achten, dass der komplette Fußbodenaufbau der jeweiligen Geschossdicke in Estrichart und Estrichdicke sowie Bodenbelastungsart und –dicke rechtzeitig vor der endgültigen Festlegung des Fußbodenheizungssystems abgeklärt sind. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Planung.

Bodenaufbauten nach den Mindestanforderungen (DIN EN 1264-4)

Die folgenden Bodenaufbauten entsprechen den Mindestanforderungen der DIN EN 1264‑4 und zeigen typische Ausführungen in Abhängigkeit von Untergrund, Dämmung und Nutzung. Die drei dargestellten Fälle veranschaulichen praxisnahe Varianten des Noppenplattensystem Bodenaufbau; für jede Variante sind Wärmedurchlasswiderstand, Estrichdicke und Rand-/Fugenkonzept gesondert zu prüfen.

Fall 1: Wohnungstrenndecke gegen darunter liegenden beheizten Raum

Fall 2: Wohnungstrenndecke gegen darunter liegenden unbeheizten oder in Abständen beheizten Raum oder direkt auf dem Erdreich

2 Bei einem Grundwasserspiegel ≤ 5 m sollte der Wärmedurchlasswiderstand erhöht werden.

Fall 3: Wohnungstrenndecke gegen darunter liegenden Außenluftbereich

3 Auslegungsaußentemperatur: -5°C > Td ≥ -15°C

Der Noppenplattensystem Bodenaufbau und die sich daraus ergebende Gesamthöhe ist maßgeblich von der gewählten Art und Dicke der Zusatzdämmung sowie von der gewählten Estrichart und deren Nenndicke abhängig.

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